Samstag, 29. August 2015

Cusco

Nächster Halt, die Hauptstadt des Inka Reiches, Cusco.
Die etwa 350.000 Einwohner Stadt ist umringt von Bergen.
Cusco liegt auf 3400m. Da wird schon mal die Luft knapp :)
Beeindruckende Stadt mit engen Gassen und ruhigen Ecken.
Es gefällt mir hier so gut, dass ich doch glatt eine Weile bleibe.
Um Cusco herum gibt es viele Inka Ruinen und andere interessante
Orte zu besuchen.
Heute machte ich einen kleinen Spaziergang incl. Rundgang im Museum und
Kloster San Francisco. Außerdem hat Cusco viele Kirchen und Kathedralen.
Bin schon auf die Museen gespannt und natürlich auf..........
Machu Picchu : )

Blick auf die Stadt

Blick auf die Plaza de Armas

Catedral del Cusco

Innenhof des Kloster und Museum San Francisco aus dem Jahre 1652
Vier Franziskaner Mönche leben noch hier. Zu bestaunen, dass
drittgrößte Christliche Wandgemälde der Welt. Eindrucksvoll sind
die Katakomben mit Skeletten, sowie die verschiedenen
Deckenverzierungen. Cusco ist auf jeden eine Reise wert : D

Freitag, 28. August 2015

Ruinen Cahuachi

Die Ruinen Cahuachi war die Hauptstadt der Nazca Kultur.
Etwa 1000 Menschen lebten hier in diesem Kultzentrum. 
Zu sehen sind längst nicht alle Pyramiden. 
37 an der Zahl sollen es insgesamt sein, auf einem Areal von
etwa 24 Quadratkilometer.
Es handelt sich um einer der größten Zeremonialstätten, die aus der
präkolumbischen Zeit bekannt sind.
Als Kultzentrum diente Cahuachi etwa 500 Jahre vom Beginn unserer Zeitrechnung.
Toll zu bestaunen und dies bei bestem Wetter.
Da freue ich mich ja schon auf Cusco : )


Speisekammer unter der Erde

Plaza Norte

Temple del Escalonado

Wünsche Euch ein herrliches Wochenende bei bestem Wetter & Blick
am Samstag auf den Vollmond : )

Mittwoch, 26. August 2015

Nazca Linien

Nach Ica fahre ich weiter auf der Panamericana, gen Süden, nach Nazca.
Dieser verschlafene Ort ist berühmt durch die Nazca Linien.
Die Kultur Nazca lebte etwa zwischen 200 v. Chr. und 660 n. Chr.
Etwa 90 Figuren und 8000 Linien finden wir hier vor.
Die Nazca Linien sind Unesco Weltkultur Erbe. Wer von den
Linien spricht, spricht im gleichen Atemzug auch von Dr. Maria Reiche.
Die Mathematikerin Dr. Maria Reiche (1903-1998) geboren in Dresden, 
lebte 65 Jahre in Peru, davon studierte sie 40 Jahre lang die Nazca Linien.
Interessant hierbei das nach ihr benannte Museum. 
Sie hat die Linien genau vermessen und kam zu dem Schluss, dass die 
Nazca Linien ein Zusammenhang zwischen den Jahreszeiten und den 
Sternen darstellen. So auch wie ein Kalender fungiert.
Auffällig ist, dass wir oft die Zahl 9 wiederfinden. 
Ist es möglich, dass Maria eine Reinkarnation einer Nazca Prinzessin ist?
Es gibt an der Panamericana einen Aussichtsturm auf 
die Linien (14 Meter hoch).
Besser zu sehen sind die berühmten Linien allerdings per Rundflug.
Zu sehen sind 12 Figuren, Aquädukte und Trapeze. 
Die Figuren sind u.a. der Affe, der Hund, der Kolibri, die Spinne
der Wal und der Papagei.
Eine tolle Erfahrung, interessant und in einer 
kleinen Cessna atemberaubend ; )

der Astronaut am Berg

der Condor

das Trapez

der Baum links und die Hand rechts incl. Aussichtsplattform oben

Cessna C207 mit 5 Passagieren und 2 Piloten - da ging schon mal
die Steilkurve und einige wurden blass ; )

Montag, 24. August 2015

Sand Oase Huacachina

Nähe Ica, der rund 250.000 Einwohner Stadt, liegen die Sanddünen
von Huacachina.
Wenn man im Winter Snowboarden geht, warum dann nicht in
Peru Sandboarden gehen?
Gefragt, bejaht, getan : )
Zuerst geht es per Buggy in die Dünen.
Anschließend wachse ich mein Brett mit einer Kerze und ab geht die Post hihi
Adrenalin pur, macht Spaß, prima Wetter- so gefällt mir das : D


Tolle Oase- dachten sich die zwei beim Picknick sicher auch

Sand soweit das Auge reicht

Im Hintergrund sieht man ganz klar meine Schnittige Linie- 1a ; )

Laguna Huacachina

Samstag, 22. August 2015

Santuario Arqueológico Pachacamac

Sehr interessante Anlage und ich freue mich, da ich meine ersten 
Inka Ruinen sehe : )
Der Name "Pacha Camay" bedeutet so viel wie "Weltschöpfer" und war ein Zeremonialzentrum.
Die ersten Siedler war die Lima Kultur von 200 - 650 n. Chr. Außerdem 
die Ychma Kultur von 1100 - 1470 n. Chr. Bis die Spanier eintrafen lebte 
hier die letzte Pre- Hispanic Kultur, die Inkas von 1470 - 1533 n. Chr. 
An sich lebten die Inkas zwischen 1250 - 1533 n. Chr.
Das Orakel der Anlage war jahrhundertlang das Ziel unzähliger 
Pilgerer und Ratsuchender.
Pachacamac war den Erzählungen nach ein gefürchteter Gott der Erdbeben. 
Man kannte ihn auch unter dem Namen- "Meister der Erdbeben".
Das Areal umfasst 465 ha. Wie viele Fussball Felder dies nun ausmacht, 
habe ich noch nicht recherchiert- jedoch ist die Anlage 
riesig und es gibt viel zu bestaunen.

Apropos Fussball- viel Erfolg liebe Löwen und gewinnt das nächste Spiel ; )
Drücke Euch aus der Entfernung die Daumen.

Längst ist an dieser Tempel Anlage nicht alles ausgegraben.
Immer wieder sieht man Arbeiter an den Ruinen buddeln und
es dauert noch Jahre, bis alles freigelegt ist.
Zur Zeit baut man auch ein neues Museum.
Diese Anlage ist sehr sehenswert und zudem unglaublich informativ. 
Sehr zu empfehlen.

Handgemachte Steine aus Muscheln, die Kulturen verwendeten keine Öfen

Alt und Neu .....

..... auch hier, Alt und Neu. Der Vordere Teil ist Neu.....

..... der untere Teil Alt

Auf dem künstlich aufgeschütteten "Sonnentempel" hat man einen
kompletten Überblick auf die Anlage, das Meer und die Berge

1896 entdeckte der Dresdner Forscher Max Uhle die Tempelanlagen
und führte ein ganzes Jahr lang Vermessungen und Ausgrabungen durch

Donnerstag, 20. August 2015

Ciudad Sagrada de Caral

Von Iquitos, die weltweit größte Stadt, welche nur per Boot oder Flugzeug
zu erreichen ist, fliege ich in die Hauptstadt Peru´s, Lima.
Die 11 Mio. Metropole lasse ich gleich hinter mir und fahre in die
Nordwestlich liegende Kleinstadt Huacho.
Hier gibt es mehr Casinos, als wahrscheinlich in ganz Peru.
Eine reine Glückstadt, da versuche ich doch gleich mein
Glück, um eine Tour zu den Ruinen von Caral zu bekommen. Prima, klappt.
Früh morgens geht es per Kleinbus zu der ältesten Kultur und Zivilisation Amerikas.
Zwischen 3000 v. Chr. und 1800 n. Chr. existierte die Kultur Südamerikas.
Die Carals fingen Fische und machten Schmuck und Sitzhocker aus Walknochen.
Sie bauten Mais an und fertigten aus Knochen Musik Instrumente an,
sehr berühmt, die Flöte. Das Merkmal der Carals ist die unendliche Spirale.
Ciudad Sagrada de Caral wurde erstmals 1994 entdeckt und erwähnt.
Erst zwei Jahre darauf, fing man mit den Ausgrabungen an.
Zur Zeit arbeiten an den 8 Pyramiden rund 50 Leute. Längst ist noch nicht alles ausgegraben.
Caral ist Unesco Weltkulturerbe.
Rings herum ist Sand und Berge, dazu diese atemberaubenden Ruinen.
Glück gehabt ; )








Sonntag, 16. August 2015

Amazonas

Von Yurimaguas fahre ich, mit dem Fracht und Passagier Boot MF Gilmer IV, 
nach Iquitos. 3 Tage und 3 Nächte dauert diese interessante Fahrt. 
Wir legen eine Distanz von ca. 800 km zurück. Geschlafen wird in einer Hängematte.

Etwa 200 Passagiere und Tonnen von Fracht sind auf diesem Boot.
Es werden Bananen, Mais, Bier, Kartoffeln, Mio. von Eiern und andere Güter transportiert.
Kleine Orte werden auf diesem Weg angefahren und beliefert.

Spannend ist ab Nauta, der Amazonas.
Er entsteht aus den zwei Flüssen, Ucayali und Huallaga. Er ist an 
die 1500m breit und mündet in Brasilien in den Atlantik. 
Atemberaubende Fahrt, relaxte, unterhaltsam, interessant und aufregend : )










Mittwoch, 12. August 2015

Tarapoto

Rund 8 Busstunden von Chachapoyas, Richtung Osten, liegt
die Motorrikscha Stadt Tarapoto.
Hier bleibe ich einen Tag und morgen geht es nach
Yurimaguas, um mit dem Boot nach Iquitos den Amazonas zu erkunden.
Spannende G´schichte worauf ich mich auch schon arg freue : )
Wenn ich wieder in einer größeren Stadt bin, werde ich davon berichten.

Bis dahin allen schon mal einen herrlichen Sommer und viel Spaß 
mit Durchblick : - )

Samstag, 8. August 2015

Catarata de Gocta

Wie gesagt, in Chachapoyas gibt es viel zu erleben :)
Heute geht es zu dem drittgrößten Wasserfall der Welt.
Dieser liegt auf 1700m und hat eine Gesamthöhe von 771m.
Das ist mal eine Nummer. Herrlich zum abkühlen, wandern und Fotos schießen.

Allen eine herrliche Zeit und lasst es Euch recht gut gehen :)






Freitag, 7. August 2015

Kuelap

Die Ruinen Anlange Kuelap, Nähe Chachapoyas, befindet
sich auf etwa 3000m. Zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert lebten
hier die Chachapoyas. Die Wissenschaftler sind sich nicht ganz über die
Blütezeit einig, man weiß jedoch das ca. 3500 Einwohner hoch oben
auf dem Felsen lebten. Das wichtigste war auch Wasser, hier rief man
den Regen herbei. Runde Häuser, Brunnen und Steinornamente
findet man in Kuelap. Die Stadtmauer ist extrem hoch,
es leben Lamas hier und ich habe eine tolle Aussicht auf die Anden.
Sehr beeindruckend










Chachapoyas

Weiter geht die Reise.
Befinde mich nun in der Kleinstadt Chachapoyas. Diese liegt 
auf etwa 2300m und es gibt hier sehr viel zu besichtigen und zu bestaunen.
Der Name wurde ihnen von den Inka gegeben und bedeutet auf Quechua Wolkenmenschen.

Blick auf die Stadt

Cañon Huancas unweit der Stadt

eine herrliche Aussicht bei gutem Wetter mit freundlicher Begleitung :)

Mittwoch, 5. August 2015

Peru

Nach Ecuador, folgt Peru juhhuu

Nach langer Busfahrt und Einreise in der Nacht nach Peru,
bin ich glücklich und gesund, in der Stadt Piura, gelandet.
Mit rund 400.000 Einwohnern ist Piura die sechstgrößte Stadt des Landes.
Ein Spaziergang ermöglichte mir diese Aufnahmen

Monument Señor Miguel Grau

hoch über Piura